Erster Basser Storch sitzt wieder auf dem Nest

Nachdem schon seit einiger Zeit immer wieder Mal ein Storch in unserer Umgebung gesichtet worden war und nachdem schon vor einer Woche die Wulfelader Störche ihr Nest bezogen hatten, wurden die Anwohner am Rischanger doch langsam ein wenig besorgt. „Wo bleiben eigentlich unsere Basser Störche?“ wurde immer öfter gefragt. Aber seit heute nun sitzt offensichtlich das Basser Storchenmännchen auf seinem angestammten Platz und versucht, sein Weibchen herbei zu klappern. Aber alles kein Grund zur Aufregung: Im vorigen Jahr sind sie noch drei Tage später angekommen!

Euer Herbert Stoepper

Fotos: Dieter Holz - weitblick

Gräberfeld auf dem Moorlande?

Eigentlich war es keine große Überraschung, dass bei Bauarbeiten „Auf dem Moorlande“ wieder Fundstücke aus der Bronzezeit entdeckt wurden. Schon aus dem Jahre 1927 sind die ersten Funde von Urnen überliefert, und sie häuften sich mit jedem neuen Gebäude, das dort errichtet wurde. Bis zum Jahre 1983 hatte man dort schon neun Urnen, z.T. mit Beigefäßen, geborgen. „Man braucht hier nur einen Zaunpfahl zu setzen und schon hat man eine Urne in der Hand,“ sagte der inzwischen verstorbene Grundstückseigentümer Wilfried Stünkel, der gemeinsam mit seinen Nachbarn Michael Langreder und Uwe Prause etliche Urnen fachmännisch ausgegraben hat.

In diesen Wochen nun hat man begonnen, auf dem früheren Grundstück von Wilfried Stünkel die Baugrube für ein neues Zweifamilienhaus auszuheben. Wie nicht anders zu erwarten, standen kurz darauf Fahrzeuge mit Sylter Kennzeichen am Straßenrande – Archäologen aus dem Norden suchten den sauber planierten Sandboden der Baugrube nach Hinweisen auf historische Zeugnisse ab. Sie wurden offensichtlich schnell fündig und markierten eine ganze Reihe Punkte für Detailgrabungen.

Leider waren die Fachleute bei ihrer Arbeit nicht sehr auskunftsfreudig, und so können wir bislang nur Mutmaßungen über Ergebnisse anstellen. Wir nehmen aber an, dass man auf ein größeres bronzezeitliches Gräberfeld gestoßen ist, dessen Ausdehnung weiter untersucht wird. Dafür spricht zumindest, dass man Richtung Straße einen breiten Streifen für zusätzliche Untersuchungen ausgehoben hat.

Eine offene Frage ist allerdings, ob man die Fundstellen lediglich erfasst und archiviert, oder ob man die Gegenstände auch birgt und untersucht.

Wir sind gespannt, wann und wo wir einmal Auskunft über die Ergebnisse bekommen.

Herbert Stoepper

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