Eine kleine Rundreise

Leine

Basse ist ein nordlicher Ortsteil der Stadt Neustadt am Rübenberge in der Region Hannover in Niedersachsen. Das Dorf liegt direkt in einer Windung der Leine und ist über die L193 mit dem Zentrum der Stadt verbunden. Zu Basse gehört die Ortschaft Scharnhorst, früher bekannt durch ein Domänengut und durch eine Windmühle, heute u.a. als Sitz einer Außenstelle des Bundessortenamts. In Basse leben ca. 600 Einwohner (Stand 2011).

Bolzplatz zum Toben

Viel Platz gibt es für die Basser Jugend auf dem Bolzplatz. Mit der Unterstützung der Basser Vereine und der Stadt Neustadt wurde er regelmäßig ausgebaut. Heute bietet der Bolzplatz attraktive Spielmöglichkeiten für Jung und Alt. Das Fußballfeld wurde im Sommer 2000 saniert. Die Sanierung, bei der das Fußballfeld komplett vertikutiert und neu eingesät wurde,  wurde von der Stadt Neustadt beauftragt und finanziert. Der Basketballplatz wurde im Sommer 2001 fertiggestellt, wobei der BaJuKit sich hierfür engagiert hat. Der Ortsrat Otternhagen hat die Erstellung des Platzes mit einer großzügigen Spende finanziell unterstützt. Die Seilbahn wurde im Juli 2003 fertiggestellt und wird offiziell im Rahmen des Fußballturniers am 06.09.2003 eingeweiht. Aus dem Erlös des Erntefestes 2002 und einem Zuschuß der Stadt Neustadt sowie der Unterstützung der Firma FWL-Basse wurde die Anlage finanziert. Auch der Bouleplatz wurde im Juli 2003 fertiggestellt. Der Volleyballplatz wurde 1999 fertiggestellt. Das Netz wird jedes Jahr im Frühjahr aufgehängt und im Herbst wieder abgenommen. Im Sommer 2005 wurde von der Spielplatzinitiative und mit Unterstützung der Stadt die große Schaukel aufgestellt. Ebenfalls im Sommer 2005 wurde die Schutzhütte aufgestellt. Sie ersetzt eine alte Blechhütte, die hier früher einmal gestanden hat. In der Schutzhütte ist ein Stromkasten installiert worden, um bei Veranstaltungen eine vernüftige Stromversorgung zu haben. Im Rahmen des 70-jährigen Jubiläums der Feuerwehr wurde die Schutzhütte erstmals genutzt. Die Nutzung ist für jedermann möglich. Anfragen sind an W. Rabe (05032/4623) oder I. Knigge (05032/1090) zu richten.

Die Auter

Waldlehrpfad

An der Straße zum Rischanger wurde vom Basser Dorfkomitee ein Waldlehrpfad angelegt. Einheimische Bäume oder Sträucher, die am Wegrand wachsen, wurden mit Schildern versehen. Jedes Schild trägt ein Kurzporträt der jeweiligen Pflanze. Insgesamt befinden sich 24 unterschiedliche Pflanzen auf dem Waldlehrpfad. 

Am Waldlehrpfad findet man folgende Bäume/Sträucher:

Elsbeere (Sorbus torminalis) Höhe: bis 20 Meter
Die bevorzugt kalkhaltige Böden. Sie ist eine langsamwüchsige, tiefwurzelnde Baumart. Das Holz der Elsbeere ist sehr begehrt. Das schwere, harte, kirschbaumähnliche Holz verzieht sich selbst nach mehreren Jahren nicht. Das Holz wird zum Möbelbau und auch zum Bau von Musikinstrumenten genutzt.
Stechpalme
Stechpalme (Ilex aquifolium) Höhe: bis 2 Meter
Die Stechpalme bevorzugt feuchten, sauren Boden. Sie häufig als Heckenpflanze, für Einfassungen oder als Unterwuchsgehölz gepflanzt.
Stileiche (Quercus robur) Höhe: bis 30 Meter
Die Stil- oder Sommereiche ist die wichtigste heimische Eichenart.
Weißdorn (Crataegus oxyacantha) Höhe: bis 6 Meter
Ein dorniger Strauch, dessen weiße, stark duftende Blüten in aufrechten Doldenrispen angeordnet sind. Wächst an Wald- und Wegrändern auf mäßig trockenen, steinigen und kalkhaltigen Lehmboden. Häufig auch als Heckenpflanze. Alte Heilpflanze: enthält herzwirksame Glykoside. 
Korbweide (Salix viminalis) Höhe: bis 15 Meter
Wächst auf feuchten, nährstoffreichen Böden, besonders in Auen und an Ufern. Die langen, biegsamen Zweige, die schon seit alters her zur Herstellung von Körben und anderen Flechtarbeiten genutzt wurden, machen den Baum für die gewerbliche Nutzung interessant.
Moorbirke (Betula pubescens) Höhe: bis 20 Meter
Liebt feuchte, moorige Lagen, recht lichtbedürftig. Das Holz wird handwerklich verarbeitet, angezapfte Stämme liefern Haarwasser. Birken sind auch alte Heilpflanzen, deren Saft bzw. Blätter (zu Tee getrocknet) stark harntreibend wirkt.
Scheinakazie (Robinia Pseudoacacia) Höhe: bis 20 Meter
Die Scheinakazie ist sehr anspruchslos und wird häufig als Park- oder Straßenbaum gepflanzt.
Wildapfel (Malus sylvestris) Höhe: bis 10 Meter
Das Erkennen des Wildapfels ist durch die leichte Hybridisierung zwischen den Arten, sowie die häufig beobachte Bastardierung zwischen Wildformen und Kultursorten sehr schwierig. Die Frage, ob es echte Wildäpfel überhaupt noch gibt oder ob es sich um wildnahe Formen handelt, kann nicht immer zweifelsfrei beantwortet werden.
Schlehdorn (Prunus spinosa) Höhe: bis 4 Meter
Wächst auf nährstoffreichen und humosen Böden. Er bevorzugt eine sonnige Lage. Der Schlehdorn gehört zur Familie der Rosengewächse. Die Schlehen sind für den Rohgenuß kaum geeignet, da sie herb-sauer schmecken. Erst nach Frosteinwirkung sind die Vitamin-C-reichen Früchte schmackhaft und für die Herstellung von Kompott, Saft und Likören geeignet.
Brombeere (Rubus fruticosus) Höhe: bis 2 Meter
Weit verbreitete Wildpflanze mit aromatischen, saftigen Früchten. Sie ist sehr anspruchslos und wächst auf mageren Böden in voller Sonne.  Der Name stammt vom mittelhochdeutschen 'Bramber', was Dornenstrauch-Beere bedeutet. Bei uns gibt es etwas 30 wildwachsende Arten.
Roteiche (Quercus borealis) Höhe: bis 25 Meter
Sie wurde aus Nordamerika eingeführt. Die Roteiche ist sehr anspruchslos und eignet sich ausgezeichnet  als Straßenbaum.
Schwarzer Holunder (Sambucus nigra) Höhe: bis 6 Meter
Wächst an Wald- und Wegrändern. Gern auch in Hecken. Er bevorzugt nährstoffreichen Boden. In der Medizin wird der Holundertee als schweißtreibendes Mittel angewendet. Holunderbeeren eignen sich hervorragend zur Verarbeitung in Saft, Mus oder Gelee.
Wilde Rose (Rosa canina) Höhe: bis 3 Meter
Wächst an Waldrändern, in Hecken auf kargen Böden. Wildrosen haben bedeutenden Anteil an den heutigen Gartenrosen. Sie werden auch heute noch zu Einkreuzungen verwendet. 
Traubenkirsche (Prunus padus) Höhe: bis 15 Meter
Die Traubenkirsche stellt keine besonderen Bodenansprüche. Sie Sie besitzt besonders lange Blütentrauben und ist schnellwüchsig. Da sie reichlich Nektar Nektar produzieren, dienen sie den Bienen als willkommene Futterquelle. Aus den Blüten entwickeln sich später im Jahr erbsengroße Steinfrüchte, die zunächst rot, dann glänzend-schwarz werden. Früher wurden sie als Obst gegessen, heute überläßt man sie meist den Vögeln.
Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus) Höhe: bis 3 Meter
Wächst auf frischen, fruchtbaren, kalkreichen Böden. Gern an Wegen, Waldrändern und steinigen Hängen. Wird oft mit anderen Laubgehölzen in Hecken angepflanzt. Der Samen, sowie Blätter und Rinde enthalten ein bitteres, giftiges Öl, das stark brecherregend wirkt. Vögel verzehren sie jedoch, ohne Schaden zu nehmen. Das Pfaffenhütchen wird auch Spindelbaum genannt.  
Berberitze (Berberis vulgaris) Höhe: bis 3 Meter
Die Berberitze (auch Sauerdorn genannt) bevorzugt kalkhaltigen Boden in sonniger Lage. Er wächst im Wald, an Wald- und Wegrändern. Hecken aus Beberitzen sind ideale Brutbereiche für Vögel.
Esche (Fraxinus exelsior) Höhe: bis 25 Meter
Wächst auf tiefgründigen, feuchten Böden. Sie ist ein schnellwachsender Baum. Das Holz der Esche dient zur Herstellung von Möbeln, Skiern, Tennisschlägern u. ä. Früher wurden aus ihnen Speere, Bögen und Holzschuhe gefertigt.
Vogelbeere / Eberesche (Sorbus aucuparia) Höhe: bis 20 Meter
Wächst auf tiefgründigen, nahrhaften Böden   in sonniger Lage. Sie ist für Gärten, Parks und Alleen geeignet. Sie ist einer der schönsten einheimischen Bäume. Mit ihrem gefiederten Laub und den weißen Blütendolden schmückt sie jeden Garten oder Park. Die Früchte lassen sich zu Marmelade oder Kompott verarbeiten. Die Früchte enthalten einen Stoff, der Übelkeit verursacht, beim Kochen aber abgebaut wird.
Gemeiner Hopfen (Humulus lupulus) Höhe: 3 - 8  Meter
Wächst im Halbschatten auf fruchtbaren, frischen Böden. Sie ist eine schnellwüchsige Kletterpflanze mit dekorativen Blättern. Diese rechtswindende Art ist mit rauhen, grobgesägten Blättern besetzt und schlingt sich an Bäumen bis zu 8 m hinauf.
Gemeine Kiefer (Pinus silvestris) Höhe: bis zu 30 Meter
Die Waldkiefer, auch Föhre genannt, hat von allen europäischen Arten die weiteste Verbreitung. Die Kiefer stellt keine besonderen Bodenansprüche; er darf nur nicht zu naß sein. Die Kiefer hat eine große Bedeutung für die Forstwirtschaft als Nutzholz.
Geißblatt (Lonicera) Höhe: 2 - 10 Meter
Kletterpflanze mit duftenden Blüten und roten Beeren. Wächst in sonnigen bis halbschattigen Lagen. Das Geißblatt liebt feuchte Böden.
Faulbaum (Rhamnus frangula) Höhe: bis 2,5 Meter
Der Faulbaum bevorzugt Laub-, Misch- und Nadelwälder sowie Gebüsche in Flachmooren. Den Namen „Faulbaum" trägt die Pflanze aufgrund ihres fauligen Geruches der Rinde. Alle Pflanzenbestandteile sind giftig. Das Holz ist typischerweise sehr brüchig (lat. frangere = brechen).
Schwarzpappel (Populus nigra) Höhe: bis 30 Meter
Wächst ist sonnigen bis halbschattigen Lagen auf feuchten, tiefgründigem Boden. Sie bildet eine mächtige Krone und hat ein kräftiges Wurzelwerk.
Europäische Lärche (Larix  decidua) Höhe: bis zu 40 Meter
Schnellwüchsiger, sommergrüner Nadelbaum mit prachtvoller Herbstfärbung. Wächst auf frischen, tiefgründigen Böden. Sie ist der einzige einheimische Nadelbaum, der seine Blätter im Herbst abwirft. Die Lärche liefern ein wegen seiner Festigkeit geschätztes Bauholz, das auch bei Bastelarbeiten häufig Verwendung findet. Die Lärche ist ein Kieferngewächs und eng mit der Zeder  verwandt.

KONTAKTADRESSE

Bürgerinitiative

FREIE FAHRT B6

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Marilu Krallmann

hallo@krallmanngrafik.de

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Wolfgang Klein

dorfkomitee@basse-neustadt-rbge.de

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